Kniegelenksdenervation

Kniegelenksdenervation - Nervenausschaltung im Kniegelenk

Chronische Kniegelenksschmerzen sind mittlerweile eine Volkskrankheit. Sie schränken den Alltag oft so dermaßen ein, dass der Patient jede Behandlungsoption in Anspruch nimmt, die sich bietet. Leider hilft manchmal weder eine konservative Behandlung noch eine Operation. Die Schmerzen sind immer noch da. Als letzte Möglichkeit bei chronischen Kniegelenksschmerzen blieb bis dato nur ein künstliches Kniegelenk.

Kniegelenksdenervation – die Alternative zu einem künstlichen Kniegelenk

Seit einiger Zeit gibt es nun ein erfolgreiches Verfahren zum Ausschalten dieser oft unerträglichen Schmerzen. Prof. A. Lee Dellon entwickelte in Baltimore in den USA die innovative, und in Amerika sehr erfolgreiche Methode der Kniegelenksdenervation.

Die Kniegelenksdenervation dient zur Schmerzausschaltung beziehungsweise Linderung, die ich auch hier als einer der wenigen deutschen Ärzte am Evangelischen Krankenhaus in Hattingen durchführe.

Bei der Kniegelenksdenervation wird das Kniegelenk nicht geöffnet

Bei der Kniegelenksdenervation werden kleine, schmerzleitende Nerven, die sich um das Kniegelenk herum befinden, aufgesucht. Dann wird jeweils nur ein kleines Stück davon entfernt, damit sie nicht mehr zusammenwachsen können. Das bewirkt, dass die Schmerzsignale nicht mehr an das Gehirn weitergeleitet werden und der Schmerz ausgeschaltet ist.

Das Kniegelenk wird bei dieser Methode nicht geöffnet. Das Knie kann in Zukunft dennoch anschwellen und Veränderungen in Knochen, Knorpel oder Bändern können nicht geheilt werden. Die Schmerzen sind jedoch durch diesen Eingriff auf ein erträgliches Maß reduziert oder sie verschwinden ganz. Die Beweglichkeit des Knies bleibt erhalten, sie bessert sich oftmals sogar, denn die bewegungseinschränkenden Schmerzen sind ja ausgeschaltet.

Die Kniegelenksdenervation eignet sich auch für ältere Patienten

Die Kniegelenksdenervation (Nervenausschaltung) eignet sich im Prinzip für alle Patienten – auch für ältere Patienten, für die eine Operation zu risikoreich wäre – die chronisch unter Knieschmerzen leiden und bei denen bisherige orthopädischen Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.

Ob der Eingriff erfolgsversprechend ist, entscheidet eine sogenannte Testblockade, bei der ich die betroffenen Knienerven untersuche. Ich betäube diese und Sie können dann für einen kurzen Zeitraum feststellen, in welchem Maße sich die Schmerzen verringern. Ist das der Fall, so kann diese Behandlung erfolgen.

Der risikoarme, minimal-invasive Eingriff dauert ca. 30-40 Minuten während eines kurzen, stationären Aufenthaltes in unserer Klinik. Das Verfahren der Kniegelenksdenervation ist kein Heilungsverfahren, es bewirkt jedoch eine drastische Schmerzlinderung. Ich habe diese Behandlung bereits an sehr vielen Patienten erfolgreich vorgenommen.

Lähmungen und Sensibilitätsstörungen, wie oftmals befürchtet, wird es keine geben. Im Gegenteil. Denn die Beweglichkeit verbessert sich oftmals sogar, weil die Schmerzen vor der Behandlung keine richtige Bewegung des Knies zuließen. Dies entfällt nun. Auch die Sensibilität der Haut bleibt meist erhalten.

Sie möchten mehr über Kniegelenksdenervation erfahren?

Kontaktieren Sie uns für Ihre ausführliche und professionelle Beratung. Das ist für uns ein ganz wichtiger Punkt bei der Vorbereitung des Eingriffs. Unser Praxisteam steht Ihnen von montags bis donnerstags von 7:30 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:30 bis 13:00 Uhr zur Verfügung. Beratungsgespräche über Kniegelenksdenervation können Sie zu Ihrem Komfort in Hattingen, Essen und Düsseldorf mit uns führen.

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