Mitglied der GÄCD

Ich bin ordentliches Mitglied der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie (GÄCD) Deutschland.

Die GÄCD hat sich zur Hauptaufgabe gemacht, wissenschaftliche und praktische Erkenntnisse sowie Erfahrungen der ästhetischen Chirurgie weiterzuentwickeln.

Nur ausgewählte Ärzte können Mitglieder der Gesellschaft werden. Eine Kommission zur Qualitätssicherung überprüft die Qualifikation der Experten, so dass Sie sich als Patienten sicher sein können eine Behandlung nach internationalen Standards zu erhalten.

Ihr Dr. med. Karl Schuhmann

Aktuelles

September 2011
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Januar 2011
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März 2009
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Übermäßiges Schwitzen

Schwitzen ist ein natürlicher Vorgang und wichtig, um die Temperatur im Körper konstant zu halten. Bei einigen Menschen ist die Schweißabsonderung unangenehm hoch. Diese Störung wird auch Hyperhidrose genannt. Häufig sind die Hände (Hyperhidrosis manuum) betroffen, was besonders im Alltag, beruflich und auch privat als sehr störend empfunden wird. Übermäßiges Schwitzen im Gesicht (Hyperhidrosis facialis) sowie unter den Achseln (Hyperhidrosis axillaris), aber auch an den Füßen (Hyperhidrosis peduum) beeinträchtigt die Lebensqualität und das Selbstbewusstsein der Betroffenen enorm.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Hyperhidrose, die primäre und die sekundäre. Betroffene leiden meist schon aus ungeklärter Ursache ab der Pubertät durch vermehrte Schweißsekretion, die unter anderem durch Stress ausgelöst wird. Bei der sekundären Hyperhidrose ist eine bestehende Grunderkrankung der Auslöser. Diese kann eine Schilddrüsenüberfunktion oder eine Unfallverletzung von Nerven sein. Die Einnahme von Medikamenten wie Kortikoide oder auch psychische Faktoren können für übermäßiges Schwitzen verantwortlich sein. Liegt eine Grunderkrankung vor, die dieses enorme Schwitzen verursacht, muss diese behandelt werden, um die Hyperhidrose zu beseitigen.

Um eine primäre Hyperhidrose anzugehen, sollten Sie zunächst auf Genussstoffe, die die Schweißproduktion anregen, verzichten. Dazu gehören Kaffee, Alkohol, Zigaretten und scharfe Gewürze. Entspannungstechniken oder atmungsaktive Kleidung aus Naturfasern können ebenfalls helfen, übermäßiges Schwitzen zu reduzieren. Sind all diese Faktoren ausgeschlossen, kann eine medikamentöse Behandlung anschließen und erst, wenn auch diese nicht anschlägt, sollten Sie über eine operative Methode nachdenken.

Schweißdrüsenbehandlung mit „Botox“

Wir behandeln die Hyperhidrose beispielsweise mithilfe einer Botulinumtoxin-Unterspritzung. Die Wirkung lässt jedoch nach 6-9 Monaten nach und muss regelmäßig wiederholt werden. Der Vorteil ist das Vermeiden einer Operation.

Dauerhaft hilft jedoch nur die Entfernung der betroffenen Schweißdrüsen. Kaum sichtbare Narben hinterlässt hier die Absaugung der Drüsen (Schweißdrüsenabsaugung), die wir ähnlich der Fettabsaugung über kleine Schnitte in der Haut vornehmen, durch welche eine Kanüle eingebracht wird.