Dr. med. Karl Schuhmann

ist Chefarzt der Klinik für Plastische / Ästhetische Chirurgie und Handchirurgie am Evangelischen Krankenhaus Hattingen und führt eine Privatpraxis im Laser Medizin Zentrum Rhein Ruhr in Essen.

Beruflicher Werdegang:

  • Medizinstudium in Aachen
  • Assistenzarztzeit in Aachen, Berlin und Gelsenkirchen
  • 2001: Facharztanerkennung für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • 2002 bis 2004: Leitender Oberarzt und Chefarztvertreter am Evangelischen Krankenhaus Lütgendortmund in Dortmund
  • seit 2005: Chefarzt am Evangelischen Krankenhaus Hattingen

Der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ist Mitglied mehrerer renommierter Fachgesellschaften. Mehr...

Aktuelles

September 2011
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Januar 2011
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März 2009
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Arthrose

Die Arthrose ist eine weit verbreitete chronische Verschleißerkrankung, die auftritt, wenn das Gelenk zu stark belastet wird. Die Abnutzungs-erscheinungen zeigen sich zunächst am Knorpel, später kommen dann Veränderungen am Knochen hinzu. An der Hand gehört die Daumensattelgelenksarthrose (Rhizarthrose) zu den häufigsten Verschleißerscheinungen. Ursache für die Abnutzung sind meist das Alter oder eine Fehlbelastung des Gelenkes.

Im Anfangsstadium einer Arthrose reicht manchmal eine nicht-operative Behandlung – beispielsweise eine medikamentöse Therapie oder die Ultraschall- oder Kältebehandlung.

Operativ kann bei einer fortgeschrittenen Arthrose je nach Befund eine Polsterung des Gelenkes mit Kapselgewebe angezeigt sein. Vor Ersatz durch ein künstliches Gelenk besteht im Endstadium die Möglichkeit, durch Denervation die Schmerzen einzuschränken, ohne jedoch ihre Ursache zu beseitigen. Wenn der Einsatz eines künstlichen Gelenks nicht mehr möglich ist, bleibt im letzten Schritt nur eine Versteifung.

Arthrose des Daumensattelgelenks

Die Rhizarthrose ist ein Verschleiß an der Wurzel des Daumens, dem Daumensattelgelenk. Diese Arthrose ist sehr häufig. Es gibt auch hier vielfältige Arten der Behandlung: von der Verwendung einer stabilisierenden Schiene über Injektionen ins Daumensattelgelenk mit Kortison bis hin zur Operation. Ein chirurgischer Eingriff ist nur bei massiven Beschwerden empfehlenswert.

Die am häufigsten angewandte Methode besteht in einer Arthroplastik, also einer Modellierung, des Daumensattelgelenks. Hierbei wird ein Handwurzelknochen, das große Vieleckbein, das mit dem ersten Mittelhandknochen zusammen das Sattelgelenk bildet, entfernt. Die Schmerzen sind verständlicherweise schnell verschwunden, da die arthrosebedingte Reibung im Gelenk nicht mehr besteht. Der erste Mittelhandknochen hat nun aber keinen Halt mehr, er muss stabilisiert werden. Dies geschieht mit Hilfe einer Kapselraffung oder Sehnenabstützung. Alternativ besteht die Möglichkeit, einen künstlichen Ersatz (bestehend aus Titan) des Daumensattelgelenks zu integrieren. Diese Implantate wachsen im Knochen ein und bieten eine unbegrenzte Stabilität.