Handgelenksbeschwerden

Nicht immer lässt sich die Ursache für Schmerzen und andere Beschwerden im Handgelenk auf einen Blick feststellen. Dies können Verschleißerscheinungen genauso sein wie Begleitverletzungen von Unfällen. Zum diagnostischen Standard in der Behandlung von unklaren Handgelenksbeschwerden gehört die Arthroskopie. Seit den 1980er Jahren kann sie dank kleinster optischer und mechanischer Instrumente auch am Handgelenk eingesetzt werden.
Das minimal-invasive und damit besonders schonende Verfahren der Arthroskopie ermöglicht das frühzeitige Erkennen von frischen Verletzungen am Meniskus oder den Bändern des Handgelenks. Es findet ebenfalls Anwendung bei chronisch entzündlichen Gelenkschleimhautveränderungen, Knorpelschäden und freien Gelenkkörpern. So kann der Entstehung größerer Schäden des Handgelenks vorgebeugt werden.
Einfach erklärt ist die Arthroskopie eine Gelenkspiegelung mit einem Spezialendoskop, ein Gerät mit einer kleinen Kamera, die am Ende eines dünnen Rohrs angebracht ist. Der Arzt kann so in das Innere des Gelenks schauen und sogar mit dem Arthroskop operieren, indem er spezielle Instrumente einführt.