Mitglied der GÄCD

Ich bin ordentliches Mitglied der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie (GÄCD) Deutschland.

Die GÄCD hat sich zur Hauptaufgabe gemacht, wissenschaftliche und praktische Erkenntnisse sowie Erfahrungen der ästhetischen Chirurgie weiterzuentwickeln.

Nur ausgewählte Ärzte können Mitglieder der Gesellschaft werden. Eine Kommission zur Qualitätssicherung überprüft die Qualifikation der Experten, so dass Sie sich als Patienten sicher sein können eine Behandlung nach internationalen Standards zu erhalten.

Ihr Dr. med. Karl Schuhmann

Aktuelles

September 2011
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Januar 2011
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März 2009
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Kniegelenksdenervation

Chronische Kniegelenksschmerzen sind mittlerweile eine Volkskrankheit. Sie schränken den Alltag oft so dermaßen ein, dass der Patient jede Behandlungsoption in Anspruch nimmt, die sich bietet. Leider hilft manchmal weder eine konservative Behandlung noch eine Operation. Die Schmerzen sind immer noch da. Als letzte Möglichkeit bei chronischen Kniegelenksschmerzen blieb bis dato nur ein künstliches Kniegelenk.

Seit einiger Zeit gibt es nun ein erfolgreiches Verfahren zum Ausschalten dieser oft unerträglichen Schmerzen. Prof. A. Lee Dellon entwickelte in Baltimore in den USA eine innovative, und in Amerika sehr erfolgreiche Methode zur Schmerzausschaltung beziehungsweise Linderung, die ich auch hier als einer der wenigen deutschen Ärzte am Evangelischen Krankenhaus in Hattingen durchführe.

Bei diesem Eingriff werden kleine, schmerzleitende Nerven, die sich um das Kniegelenk herum befinden, aufgesucht. Dann wird jeweils nur ein kleines Stück davon entfernt, damit sie nicht mehr zusammenwachsen können. Das bewirkt, dass die Schmerzsignale nicht mehr an das Gehirn weitergeleitet werden und der Schmerz ausgeschaltet ist. Das Kniegelenk wird bei dieser Methode nicht geöffnet. Das Knie kann in Zukunft dennoch anschwellen und Veränderungen in Knochen, Knorpel oder Bändern können nicht geheilt werden. Die Schmerzen sind jedoch durch diesen Eingriff auf ein erträgliches Maß reduziert oder sie verschwinden ganz. Die Beweglichkeit des Knies bleibt erhalten, sie bessert sich oftmals sogar, denn die bewegungseinschränkenden Schmerzen sind ja ausgeschaltet.

Die Kniegelenks-Denervation (Nervenausschaltung) eignet sich im Prinzip für alle Patienten - auch für ältere Patienten, für die eine Operation zu risikoreich wäre  - die chronisch unter Knieschmerzen leiden und bei denen bisherige orthopädischen Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben. Ob der Eingriff erfolgversprechend ist, entscheidet eine sogenannte Testblockade, bei der ich die betroffenen Knienerven untersuche. Ich betäube diese und Sie können dann für einen kurzen Zeitraum feststellen, in welchem Maße sich die Schmerzen verringern. Ist das der Fall, so kann diese Behandlung erfolgen.
Der risikoarme, minimal-invasive Eingriff dauert ca. 30-40 Minuten während eines kurzen, stationären Aufenthaltes in unserer Klinik.

Das Verfahren der Kniegelenks-Denervation ist kein Heilungsverfahren, es bewirkt jedoch eine drastische Schmerzlinderung. Ich habe diese Behandlung bereits an sehr vielen Patienten erfolgreich vorgenommen. Lähmungen und Sensibilitätsstörungen, wie oftmals befürchtet, wird es keine geben. Im Gegenteil. Denn die Beweglichkeit verbessert sich oftmals sogar, weil die Schmerzen vor der Behandlung keine richtige Bewegung des Knies zuließen. Dies entfällt nun. Auch die Sensibilität der Haut bleibt meist erhalten.

Für ein erstes Beratungsgespräch stehe ich Ihnen natürlich sehr gern zur Verfügung.