Dr. med. Karl Schuhmann

ist Chefarzt der Klinik für Plastische / Ästhetische Chirurgie und Handchirurgie am Evangelischen Krankenhaus Hattingen und führt eine Privatpraxis im Laser Medizin Zentrum Rhein Ruhr in Essen.

Beruflicher Werdegang:

  • Medizinstudium in Aachen
  • Assistenzarztzeit in Aachen, Berlin und Gelsenkirchen
  • 2001: Facharztanerkennung für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • 2002 bis 2004: Leitender Oberarzt und Chefarztvertreter am Evangelischen Krankenhaus Lütgendortmund in Dortmund
  • seit 2005: Chefarzt am Evangelischen Krankenhaus Hattingen

Der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ist Mitglied mehrerer renommierter Fachgesellschaften. Mehr...

Aktuelles

September 2011
Mehr...

Januar 2011
Mehr...

März 2009
Mehr...

Verbrennungschirurgie

Verbrennungen der Haut können durch heiße Flüssigkeiten (Verbrühung), Dämpfe oder Gase, Explosionen, starke Sonneneinstrahlung (Sonnenbrand), elektrischen Strom oder Reibung entstehen. Haut und Schleimhaut werden geschädigt, je nach Verbrennungsgrad können aber auch tiefere Gewebsschichten betroffen sein.

Eine starke Verbrennungsverletzung muss unverzüglich von einem Facharzt behandelt werden, da zusätzliche Risiken wie Kreislaufschock oder Sepsis bis hin zu lebensbedrohendem Funktionsversagen der Organe drohen können. Als Spezialist zur Behandlung akuter Brandverletzungen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Behandlung

Bei tieferen Verbrennungen sollte möglichst früh mit der operativen Versorgung der betroffenen Hautareale begonnen werden. Hierbei wird das abgestorbene Gewebe abgetragen und ein geeigneter Wundgrund geschaffen. Im günstigsten Fall können diese Stellen direkt mit eigener Haut gedeckt werden. Es wird sogenannte Spalthaut von einem gesunden Hautareal entnommen und gitterförmig gedehnt, um eine Vergrößerung des Transplantates zu erreichen und dann auf die Wunden transplantiert.

Alternativ besteht die Technik des sogenannten temporären Hautersatzverfahrens, um die Wunde zu verschließen.  Dabei werden Fremdhaut oder moderne Hautersatzprodukte verwendet.

Steht eine genügend große Fläche zur Spalthautentnahme nicht zur Verfügung, kann ein kleines Stück Haut des Patienten im Labor vermehrt werden. Auf diese Weise können dann große Wundflächen gedeckt werden. Nicht selten sind im Verlauf Korrekturoperationen erforderlich.

Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin (DGV), welche u.a. Ärzte, die in der Behandlung brandverletzter Patienten tätig sind, vertritt, nehme ich regelmäßig an Fortbildungen teil, um die neuesten Erkenntnisse aus der Verbrennungsmedizin in die Behandlung meiner Patienten einzubringen.