Pressemitteilung

Ein Arzt und seine Lebensaufgabe - Karl Schuhmanns Mission in Indien

Dieses kleine Mädchen in Indien hatte gefährliche Verbrennungen an den Armen. Karl Schuhmann konnte ihr helfen. Foto: Karl Schuhmann

Rheinische Post, 5.9.2018

Der Arzt Karl Schuhmann (50) liebt das Leben. Auf seinem Profil im sozialen Netzwerk Facebook macht der Schönheitschirurg gerne Späße. In der Abendsonne Mallorcas zeigt er sich in einer Loungebar und kommentiert den Schnappschuss mit: „Heute Sprechstunde am Hafen.“ Bei der Star Press Media Night auf der Insel war er zu Gast. Viele Gäste waren auch bei ihm zu Besuch, als er kürzlich ein Fest in seiner Privatpraxis in Düsseldorf feierte. Severino Seeger, der 2015 den TV-Contest „Deutschland sucht den Superstar“ gewann, sang und hielt Pläusche. Auch sonst amüsierten sich betagte und betuchte Düsseldorfer in seinen Räumlichkeiten.

Doch Karl Schuhmann hat auch eine andere Seite: „In meinem praktischen Jahr am Klinikum Aachen hat sich meine Vorliebe für die Haut und deren Erkrankungen entwickelt. Immer wieder kam ich an den Punkt, dass viele Eingriffe in der Dermatologie nur operativ von Plastischen Chirurgen vorgenommen werden können. Aus diesem Grund habe ich 1995 meine Facharztausbildung als Plastischer Chirurg begonnen.“ Seit 2005 ist er als Chefarzt am Evangelischen Krankenhaus Hattingen tätig, 2016 ließ er sich mit einer Privatpraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Düsseldorf nieder. Viele herausfordernde Eingriffe warten heute auf ihn: Zu den schweren Fällen zählen aufwendige Rekonstruktionen nach Brustkrebserkrankungen. „Medizinisch und emotional ist das eine große Herausforderung.“ Die Operationen dauerten häufig zwischen acht und zehn Stunden und erforderten eine sehr hohe Konzentration. Für die Frauen sei das eine kräftezehrende Behandlung.

Bewegend sind auch seine Reisen für Interplast. Das ist eine Organisation, die von Plastischen Chirurgen nach amerikanischem Vorbild 1980 gegründet wurde. Seitdem operiert Interplast weltweit Menschen mit Fehlbildungen am Kiefer, an den Lippen, mit Gaumenspalten, schweren Verbrennungen oder Kriegsverletzungen. Anästhesisten, Pflegekräfte und Plastische Chirurgen fliegen in ihrer Urlaubszeit zu den Einsatzorten. Schuhmann: „Bereits während meiner Facharztausbildung bekam ich Einblick in die wertvolle Arbeit der Organisation. Mein Ziel war es sofort, auch an unterschiedlichen humanitären Einsätzen teilzunehmen.“ Zu den eindrucksvollsten Erlebnissen zählt die Behandlung einer jungen Frau, die von ihrer Schwiegermutter mit kochendem Wasser überschüttet wurde. „Durch die Nichtbehandlung der Verbrennungen waren beide Arme an den Brustkorb und den Hals angewachsen. Wir lösten die Vernarbungen und führten mehrere Hauttransplantationen durch. Beim nächsten Einsatz kam die Patientin sehr glücklich zur Kontrolle, sie konnte beide Arme wieder frei bewegen. Solche Momente zählen zu den besonderen Erlebnissen in meiner Arbeit.“⇥Susanne Mendack

Rheinische Post Online

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