Begriff

Dekubitus

Schlecht und langsam heilende Wunde

Ein Dekubitus ist eine schlecht und langsam heilende Wunde infolge einer Minderdurchblutung der Haut und/oder des Subkutangewebes. Sie entsteht durch längerfristige Druckeinwirkung und Kompression von Blutgefässen. Eventuell kann es zum Absterben der Haut und zu Infektionen kommen.

An allen Körperstellen, die nicht durch Muskeln oder Fettgewebe vor dem Auflagedruck geschützt sind, kann sich ein Dekubitus entwickeln – dazu gehören:

  • Ellenbogen
  • Kreuzbeinregion
  • Rollhügel der Oberschenkelknochen
  • Fersen
  • Knöchel

Erstes Anzeichen für ein bevorstehendes Wundliegen ist eine bleibende Rötung; dabei kann die Haut auch erwärmt sein. In diesem Anfangsstadium bereitet der Dekubitus oft keine oder nur geringe Beschwerden. In späteren Stadien, die von einer oberflächlichen Hautschädigung bis hin zu einer tiefen Wunde mit Absterben von Gewebe sowie geschädigtem Muskel- und Knochengewebe reichen, kann der wund gelegene Bereich jucken, brennen und stark schmerzen. Wenn sich das Dekubitalgeschwür infiziert, kann es außerdem übel riechen.

 

 

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