Begriff

Ganglion

Überbein

Unter einem Ganglion ist eine gutartige Geschwulstbildung zu verstehen, die im Bereich einer Gelenkkapsel auftritt. Typischerweise bildet sich eine mit Flüssigkeit gefüllte Zyste, die nach außen hin gut sicht- und tastbar ist. Besonders häufig tritt eine solche Gelenkzyste an der Hand oder den Fingern auf. Die elastischen Knötchen bereiten oft keinerlei Beschwerden, sie können jedoch auch mit Schmerzen oder einem Taubheitsgefühl einhergehen. In der Regel lassen sich Ganglien gut durch konservative Maßnahmen behandeln – teilweise ist jedoch auch eine Operation nötig.

Im Volksmund wird ein Ganglion häufig auch als Überbein bezeichnet. Dies legt jedoch fälschlicherweise den Schluss nahe, dass es sich dabei um eine knöcherne Substanz handelt. Ein echtes Überbein wird Exostose genannt.

Ursachen

Warum entsteht ein Ganglion? Ein Ganglion zählt zu den Weichteiltumoren, wobei der Begriff Tumor lediglich die Schwellung beschreibt, die bei einem Überbein auftritt. Es entsteht besonders häufig an den Handgelenken oder den Fingern, seltener auch an den Knien oder den Füßen. Von Ganglien sind in erster Linie jüngere Menschen zwischen 20 und 30 Jahren – Frauen deutlich häufiger als Männer – betroffen.

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