Begriff

Tennisellenbogen

Epicondylitis humeri radialis

Tennisellenbogen

Beim Tennisellenbogen (auch Tennisarm) sind die Sehnenansätze der Muskeln betroffen, die das Handgelenk und die Finger strecken. Meist äußert sich ein Tennisellenbogen in einem lokalen Druckschmerz im Bereich des äußeren Ellenbogens und der betroffenen Muskeln.

Schmerzen der Sehnenansatzpunkte am Ellenbogenknochen sind häufig. Die zugrunde liegenden Reizungen entstehen allerdings eher selten beim namensgebenden Ballspiel, sondern meist bei anderen ständigen oder ungewohnten Beanspruchungen: sporadisches, aber exzessives Heimwerken, ständiges Umhertragen das Babys, unausgesetztes Bearbeiten der Tastatur.

Beim Tennisellenbogen (oft auch Tennisellenarm genannt) ist der Ellenbogenbereich speichenseitig am Ansatz der Hand- und Fingerstreckmuskulatur betroffen (Speiche = lat. Radius). Daher bezeichnet man ihn auch als Epicondylitis humeri radialis. Als typische Tennisarm-Symptome treten Schmerzen im Bereich des äußeren Ellenbogens auf, wenn man

  • den Unterarm dreht,
  • das Handgelenk gegen einen Widerstand streckt,
  • den Mittelfinger gegen einen Widerstand streckt oder
  • den Ellenbogen streckt und die Hand passiv gebeugt ist.

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