Kniegelenksdenervation

Kniegelenksschmerzen – die Kniegelenksdenervation als eine Behandlungsmöglichkeit bei Arthrose und chronischen Schmerzen im Knie

Knieschmerzen | Kniegelenksdenervation - Dr. Karl Schuhmann

Chronische Schmerzen im Kniegelenk sind sehr belastend und bleiben leider manchmal auch nach Ausschöpfung aller operativen und konservativen Behandlungsmöglichkeiten. Für Patienten, die unter diesen Schmerzen leiden, entwickelte Herr Prof. A. Lee Dellon in seinem Institut für periphere Nervenchirurgie in Baltimore, USA, eine innovative Methode, die von Dr. Karl Schuhmann auch am Ev. Krankenhaus in Hattingen durchgeführt wird.

Es handelt sich um eine Operation, die Prof. Dellon schon 1992 erfand, die aber trotz der großen US-Erfolge in Deutschland nur wenige Chirurgen anbieten. Im Prinzip eignet sich die Kniegelenksdenervation für alle Patienten mit chronischen Knieschmerzen, bei denen andere Maßnahmen nicht genügend greifen oder nicht möglich sind.

Kniegelenksdenervation - Nervenausschaltung im Kniegelenk

Chronische Kniegelenksschmerzen sind mittlerweile eine Volkskrankheit. Sie schränken den Alltag oft so dermaßen ein, dass der Patient jede Behandlungsoption in Anspruch nimmt, die sich bietet. Leider hilft manchmal weder eine konservative Behandlung noch eine Operation. Die Schmerzen sind immer noch da. Als letzte Möglichkeit bei chronischen Kniegelenksschmerzen blieb bis dato nur ein künstliches Kniegelenk.

Kniegelenksdenervation - die Alternative zum künstlichen Kniegelenk

Chronische Knieschmerzen | Kniedenervation - Dr. Karl Schuhmann

Kniegelenksdenervation - Der Eingriff

Bei diesem Eingriff werden kleine, schmerzleitende Nerven, welche sich um das Kniegelenk herum befinden, aufgesucht und durchtrennt. Durch diese gezielte Durchtrennung der Nervenfasern, die Schmerzsignale vom Knie an das Gehirn weiterleiten, wird der Schmerz nicht mehr gespürt. Das Kniegelenk selbst wird dabei nicht eröffnet, denn die Nerven werden in der Muskulatur bzw. im Fettgewebe außerhalb des Gelenkes aufgesucht. Dies bedeutet, dass die Veränderung von Knochen, Knorpeln oder Bändern, die zur Entstehung der Schmerzen geführt haben, davon unbeeinflusst bleiben, das heißt, das Knie kann auch in Zukunft gelegentlich anschwellen bzw. die im Röntgenbild nachweisbaren knöchernen Veränderungen können fortschreiten.

Bei Erfolg der Operation sind aber die damit verbundenen Schmerzen auf ein erträgliches Maß reduziert oder gar völlig beseitigt. Die Durchtrennung der Nerven, so erläutert Dr. Schuhmann, führt hierbei nicht zu einer Lähmung, weil die den Schmerz leitenden Nerven keine Muskelfunktion kontrollieren. Die Beweglichkeit bleibt erhalten oder wird sogar besser, sofern die bisherige Einschränkung der Beweglichkeit vorwiegend durch die Schmerzen verursacht worden ist. Selbst die Sensibilität der Haut bleibt meist erhalten, mit Ausnahme gelegentlicher Taubheit rund um die kurzen Operationsnarben.

Kniegelenksdenervation - Der Test vor dem Eingriff

Ob der Eingriff beim jeweiligen Patienten Erfolg verspricht, muss vorher durch eine Testblockade der betroffenen Knienerven untersucht werden. Dabei werden nach Tasten der schmerzhaften Nervenaustrittspunkte diese mit einem örtlichen Betäubungsmittel umspritzt. Hierbei wird, leider nur vorübergehend, die Funktion des umspritzten Nervens aufgehoben, der Patient kann dann im Rahmen eines Spazierganges bzw. Treppensteigens feststellen, ob und in welchem Maße die Schmerzen verringert wurden. Nur wenn dieser Test vom Patienten eindeutig als positiv beurteilt wird, empfehlen wir die Durchführung der Operation. Dabei muss nochmals darauf hingewiesen werden, dass dieses Verfahren keine Heilung darstellt, wohl aber mitunter eine drastische Schmerzlinderung bedeutet.

Das Verfahren wird seit Jahren in Hattingen erfolgreich eingesetzt und konnte schon vielen Patienten unerträgliche Schmerzen im Knie nehmen.

Bei der Kniegelenksdenervation wird das Kniegelenk nicht geöffnet

Bei der Kniegelenksdenervation werden kleine, schmerzleitende Nerven, die sich um das Kniegelenk herum befinden, aufgesucht. Dann wird jeweils nur ein kleines Stück davon entfernt, damit sie nicht mehr zusammenwachsen können. Das bewirkt, dass die Schmerzsignale nicht mehr an das Gehirn weitergeleitet werden und der Schmerz ausgeschaltet ist.

Das Kniegelenk wird bei dieser Methode nicht geöffnet. Das Knie kann in Zukunft dennoch anschwellen und Veränderungen in Knochen, Knorpel oder Bändern können nicht geheilt werden. Die Schmerzen sind jedoch durch diesen Eingriff auf ein erträgliches Maß reduziert oder sie verschwinden ganz. Die Beweglichkeit des Knies bleibt erhalten, sie bessert sich oftmals sogar, denn die bewegungseinschränkenden Schmerzen sind ja ausgeschaltet.

Kniedenervation - Schmerzen im Knie beseitigen
Beitrag "Lokalzeit Dortmund"

Die Kniegelenksdenervation eignet sich auch für ältere Patienten

Die Kniegelenksdenervation (Nervenausschaltung) eignet sich im Prinzip für alle Patienten – auch für ältere Patienten, für die eine Operation zu risikoreich wäre – die chronisch unter Knieschmerzen leiden und bei denen bisherige orthopädischen Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.

Ob der Eingriff erfolgsversprechend ist, entscheidet eine sogenannte Testblockade, bei der ich die betroffenen Knienerven untersuche. Ich betäube diese und Sie können dann für einen kurzen Zeitraum feststellen, in welchem Maße sich die Schmerzen verringern. Ist das der Fall, so kann diese Behandlung erfolgen.

Der risikoarme, minimal-invasive Eingriff dauert ca. 30-40 Minuten während eines kurzen, stationären Aufenthaltes in unserer Klinik. Das Verfahren der Kniegelenksdenervation ist kein Heilungsverfahren, es bewirkt jedoch eine drastische Schmerzlinderung. Ich habe diese Behandlung bereits an sehr vielen Patienten erfolgreich vorgenommen.

Lähmungen und Sensibilitätsstörungen, wie oftmals befürchtet, wird es keine geben. Im Gegenteil. Denn die Beweglichkeit verbessert sich oftmals sogar, weil die Schmerzen vor der Behandlung keine richtige Bewegung des Knies zuließen. Dies entfällt nun. Auch die Sensibilität der Haut bleibt meist erhalten.

Kurzinfo zum Eingriff der Kniegelenksdenervation

Kniegelenksdenervation

Eingriffsdauer minimal-invasiver Eingriff, 30 - 40 Minuten
Betäubung Lokalanästhesie
Aufenthalt ambulant
Heilung

Die Knie-Denervation - weitere Informationen

Hier haben wir weitere Informationen zum Eingriff der Knie-Denervation für Sie zusammengestellt:

  1. Schmerzfrei im Knie dank durchtrennter Nerven
    erschienen in "Das unabhängige Online-Gesundheitsmagazin für das Rheinland und das Ruhrgebiet"
    https://www.dr-schuhmann.de/presse/pressemitteilung/kniegelenksdenervation-schmerzfreies-knie-dank-durchtrennter-nerven.html
  2. Trotz Arthrose schmerzfrei
    erschienen in der "Neue Welt"
    https://www.dr-schuhmann.de/presse/pressemitteilung/trotz-arthrose-schmerzfrei.html
  3. Schmerzfreie Knie - schonend ohne Operation am Gelenk selbst
    erschienen in der "Orthopress"
    https://www.dr-schuhmann.de/presse/pressemitteilung/schmerzfreie-knie-schonend-ohne-operation-am-gelenk-selbst.html

Knieschmerzen los werden dank Kniedenervation

Kontaktieren Sie uns für Ihre ausführliche und professionelle Beratung. Das ist für uns ein ganz wichtiger Punkt bei der Vorbereitung des Eingriffs. Unser Praxisteam steht Ihnen von montags bis donnerstags von 7:30 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:30 bis 13:00 Uhr zur Verfügung. Beratungsgespräche über Kniegelenksdenervation können Sie zu Ihrem Komfort in Hattingen und Düsseldorf mit uns führen.

Experte für die Knie-Denervation - Dr. med. Karl Schuhmann
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