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Brustrekonstruktion nach Brustkrebserkrankung

Die weibliche Brust ist zeitlos das zentrale Symbol für Weiblichkeit, Sexualität und Mütterlichkeit. Der Verlust der Brust, z.B. durch eine Brustkrebserkrankung, führt zu einer körperlichen und seelischen Unzufriedenheit und lässt das Selbstbewusstsein der betroffenen Frauen stark leiden. Nach einer langen durchlittenen Brustkrebserkrankung ist die Brustrekonstruktion der innige Wunsch vieler Frauen.

Dr. Karl Schuhmann ist Experte für Brustschirurgie. Als Plastischer Chirurg besitzt Dr. Schuhmann eine langjährige Berufs- und Operationserfahrung,  um eine Brustrekonstruktion in Düsseldorf oder Bochum qualifiziert durchzuführen. 

Brustkrebs betrifft mittlerweile jede 10. Frau. In vielen Fällen kann eine brusterhaltende Therapie durchgeführt werden. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten, um eine Brust zu rekonstruieren: Die Brustrekonstruktion mit Silikonimplantaten oder die Brustrekonstruktion mit Eigengewebe. In Einzelfällen müssen auch beide Verfahren miteinander kombiniert werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. 

Je nach Ergebnis der Brustrekonstruktion auf der betroffenen Brustseite, sind manchmal angleichende Verfahren, wie z.B. eine Brustverkleinerung, eine Bruststraffung oder eine Brustvergrößerung mit Implantaten zur Symmetrieangleichung der Brust notwendig. Ziel des Wiederaufbaus der Brust ist es, das Selbstwertgefühl zu steigern und die weibliche Vollwertigkeit wieder herzustellen. 

Was kann ich mit einer Brustrekonstruktion erreichen?

In einem eingehenden persönlichen Beratungsgespräch besprechen wir mit der Patientin, welches Brustrekonstruktionsverfahren für sie das Richtige und Beste ist. Die richtige Wahl hängt von vielen Faktoren ab. Eine wesentliche Rolle bei der Wahl des Verfahrens zur Brustrekonstruktion spielt der Gewebszustand der Brust nach der Tumor- oder Brustentfernung.

Dabei haben folgende Bedingungen besonderen Einfluss auf die Verfahrenswahl:

  • wie groß ist die Menge und die Qualität der verbliebenen Haut und des Weichteilgewebes

  • die Größe der gesunden Brust auf der Gegenseite

  • die Körperform und

  • der Stand der Tumortherapie.

Alle Methoden der Brustrekonstruktion haben sowohl ihre Vorteile, als auch ihre Nachteile, die im Gespräch genau erklärt und geklärt werden müssen. Komplikationen sind zwar selten, aber wie bei jedem chirurgischen Eingriff nicht ausgeschlossen. Nach dem Gespräch werden Sie wissen, was Sie genau mit einer Brustrekonstruktion erreichen können und was Sie bis zum gewünschten Ergebnis erwartet.

Welche Kosten entstehen bei einer Brustrekonstruktion?

Die Kosten einer Brustrekonstruktion werden von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen vollständig übernommen. Die Preise einer Brustrekonstruktion richten sich danach, mit welchem Operationsverfahren der Brustaufbau geplant ist und wie viele Brust-OPs nötig sind, um für die Patientin ein schönes und zufirdenstellendes Ergebnis zu bekommen.  

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Brustrekonstruktion mit Implantaten oder Eigengewebe

Welche Möglichkeiten der Brustrekonstruktion nach einer Brustkrebserkrankung gibt es?

Brustrekonstruktion mit Implantaten

In der Regel wird die Brustrekonstruktion mit Implantaten in mehreren Schritten durchgeführt. Nach Entfernung der kompletten Brust fehlt der Brustmantel, so dass dieser zunächst rekonstruiert werden muss. Mit Hilfe eines Gewebeexpanders, der unter die verbliebene Brusthaut gelegt wird, wird das Gewebe zunehmend gedehnt und zu einer Brusthülle geformt. Im zweiten Schritt wird der Expander gegen ein überzeugendes Silikongel-Implantat ausgetauscht. Die Größe richtet sich u.a. nach dem Volumen der gesunden Brust auf der Gegenseite. Vorteil dieses Verfahrens ist die kurze Operationsdauer und die einfache Durchführbarkeit ohne zusätzliche Narbenbildung.

Brustrekonstruktion mit Eigengewebe

Bei der Rekonstruktion der Brust mit Eigengewebe wird Haut und Fettgewebe, eventuell zusammen mit Muskeln, aus anderen Bereichen des Körpers (Rücken, Bauch, Oberschenkel oder dem Gesäß) entnommen. Damit es überleben kann, muss es mit den Blutgefäßen verbunden bleiben. Zu unterscheiden sind hier zwei Möglichkeiten: Die „gestielten“ und die „freien“ Gewebeblöcke, welche auch als „Lappen“ bzw. „Lappenplastiken“ bezeichnet werden. Bei den gestielten Gewebeblöcken bleiben die ernährenden Blutgefäße am Gewebe und werden mit verlagert.

Im Gegensatz dazu werden sie bei den freien Gewebeblöcken zunächst an der Spenderregion durchtrennt, um sie anschließend an den Gefäßen an der Brust oder in der Achselhöhle wieder mikrochirurgisch anzuschließen. Diese Vorgehensweisen erfordern mehrere Eingriffe und es entstehen zusätzliche Narben an den Entnahmeorten. Für die Durchführung sind ein hoher Grad an Erfahrung und gute mikrochirurgische Fähigkeiten notwendig. Aus diesem Grund wird das Verfahren der Brustrekonstruktion in Deutschland lediglich von sehr wenigen Plastischen Chirurgen angeboten.

Brustrekonstruktion mit Latissimus Dorsi Lappen

Brustaufbau bei der Brustrekonstruktion durch einen gestielten Latissimus dorsi-Lappen (Rückenmuskel). Geeignet ist dieses Verfahren besonders für Frauen, welche sehr stark an Übergewicht leiden, wenn andere Methoden zum Teil nicht in Frage kommen.

Bei diesem Standardverfahren zur Brustrekonstruktion wird der Rückenmuskel nach vorn in die Brustregion verlagert. Bei der Verlagerung bleibt die Blutversorgung des Muskels erhalten, so dass ein mikrochirurgischer Anschluss der Gefäße an die Brustwand nicht notwendig ist. Bei dieser Methode reicht jedoch der Gewebeblock nicht aus, um eine ausreichend große Brust zu rekonstruieren. Häufig muss zusätzlich ein Implantat eingelegt werden.

Brustrekonstruktion mit TRAM- Lappen

Voraussetzung für die Technik der Brustrekonstruktion mit dem TRAM- Lappen (Tranverser Rectus Abdominis Muskellappen), ist das Vorhandensein von genügend Gewebe am Unterbauch. Zur Brustrekonstruktion wird ein Gewebeblock, bestehend aus dem geraden Bauchmuskel, Fettgewebe und Haut vom Unterbauch entnommen. Mit dieser Methode lassen sich sehr gute kosmetische Ergebnisse erzielen. Der Gewebeblock mit den versorgenden Blutgefäßen muss jedoch komplett gelöst und anschließend wieder mit den Blutgefäßen an der Brust verbunden werden.

Der Tram-Lappen bietet in bei den Möglichkeiten der Brustrekonstruktion auch die Chance, große voluminöse Brüste mit einer natürlichen Brustform zu rekonstruieren.

Brustrekonstruktion mit DIEP-Lappen 

Der DIEP-Lappen (Deep Inferior Epigastric Perforator Lappen) stellt zurzeit den Gold-Standard bei den Verfahren zur Brustrekonstruktion dar. Es handelt sich bei dieser Methode um eine Weiterentwicklung des TRAM-Lappens. Im Gegensatz zum TRAM-Lappen wird auf die Mitnahme des Bauchmuskels verzichtet. Dadurch wird eine Schwächung der Bauchwand vermieden. Bei diesem Verfahren zur Brustrekonstruktion wird aus dem Hautfettgewebe des Unterbauches eine neue Brust geformt. Es handelt sich hier um eine freie Lappenplastik, so dass die Gefäße mit den Brustwandgefäßen mikrochirurgisch verbunden werden müssen. Zusammenfassend besitzt der DIEP-Lappen die o.g. Vorteile des TRAM-Lappens und nicht seine Nachteile.

Brustrekonstruktion SGAP-Lappen/ TMG-Lappen

Bei unzureichenden Gewebeverhältnisse am Bauch kommen zur Brustrekonstruktion zum Beispiel als Alternativen der freie SGAP-Lappen (superior gluteal artery perforator-flap) in Frage. Bei dieser Methode wird eine Gewebeblock aus der Gesäßregion zum Brustaufbau verwendet.

Eine weitere Methode zur Brustrekonstruktion nach einer Brustkrebserkrankung ist der freie TMG-Lappen (transverse myokutane Grazilis-Lappen). Bei dieser Operationsmethode wird eine Gewebeblock aus dem Oberschenkel entnommen, um den Brustaufbau vorzunehmen.

Die Brustwarzenrekonstruktion

Nach der Brustrekonstruktion stellt die Wiederherstellung der Brustwarze häufig den Abschluss der Brustrekonstruktion gar. Vielen Frauen ist dieser letzte Schritt nach einer Brustkrebserkrankung sehr wichtig, um sich wieder als Frau zu fühlen. Hier gibt es unterschiedliche Verfahren, wie lokale Hautverschiebungen zur Formung einer Brustwarze oder Hautverpflanzungen zur Rekonstruktion des Brustwarzenvorhofes.  

Welche Art der Brustwarzenrekonstruktion für Sie die richtige ist, sollten Sie im Laufe der Behandlung mit Dr. Schuhmann besprechen und klären. 

Fakten zur Brustrekonstruktion

OP-Dauer: ca. 2 - 3 Stunden

Anästhesie: Vollnarkose

Klinikaufenthalt:  1 – 3 Tage

Nachbehandlung:

  • körperliche Belastung (Sport, häusliche und berufliche physisch anstrengende Tätigkeiten) sind für 6 Wochen absolut zu vermeiden
  • 6 Monate keine Sonne an die Narben
  • Regelmäßige Kontrolltermine
    • nach 4 Wochen
    •  nach 6 Monaten
    • ein Jahr nach der OP
    • anschließend im jährlichen Abstand

 

Privatpraxis für Plastische/Ästhetische Chirurgie & Handchirurgie

Privatpraxis für Plastische/Ästhetische Chirurgie & Handchirurgie
Dr. med. Karl Schuhmann
Haroldstr. 34
40213 Düsseldorf

T +49 (0) 211 875 98 360
F +49 (0) 211 875 98 361
E kontakt@dr-schuhmann.de

Wollen Sie mehr über die Möglichkeiten der Brustrekonstruktion nach Brustkrebserkrankung erfahren?

Der Eingriff einer Brustrekonstruktion ist eine sehr sensible und persönliche Angelegenheit. Daher möchten ich Sie gerne umfassend und ganz individuell beraten, welche Art der Brustrekonstruktion für Sie ganz persönlich die Beste ist. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit uns. Ich möchten Sie gerne in meiner Privatpraxis in Düsseldorf oder in meiner Klinik in Hattingen begrüßen und Sie auf dem Weg zu Ihrer Genesung optimal begleiten.

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