PRF bei Haarausfall in Düsseldorf
PRF mit fibrinreichem Eigenblut (Platelet-Rich Fibrin) ist eine regenerative Behandlung der Kopfhaut, bei der über einen längeren Zeitraum haarwurzelstimulierende Wachstumsfaktoren freigesetzt werden. Die Folge bei noch intakten Haarwurzeln? Gestärkte Haarstruktur, dichteres Haar, weniger Haarverlust und nachhaltig gekräftigte Haarwurzeln.
Auf einen Blick
- Behandlung: PRF (Platelet-Rich Fibrin), fibrinreiches Eigenblut für beginnenden, diffusen Haarausfall, dünner werdendes Haar (bei noch aktiven Follikeln). 6 Sitzungen empfohlen!
- Ziele: Haarwurzeln unterstützen, Haarverlust stabilisieren, Haarstruktur verbessern
- Besonderheit: langsame Abgabe von Wachstumsfaktoren
- Vorteile: 100 % natürlich. Sehr gute Verträglichkeit. Minimale Ausfallzeit. Nachhaltige Regeneration der Haarwurzel
- Kombinationen: PRF/PRP häufig im Wechsel mit Polynukleotiden, optional ergänzt durch Exosomen oder Kopfhaut-Vorbereitung (Keravive)
Was ist PRF?
PRF ist die Abkürzung für Platelet-Rich Fibrin (Plättchenreiches Fibrin).
Das Konzentrat wird aus dem eigenen Blut gewonnen und in unserer Praxis aufbereitet. Es enthält Wachstumsfaktoren, gebunden in einem natürlichen Fibrin-Netzwerk.
Wie wirkt PRF bei Haarausfall?
Im Unterschied zu PRP werden die Wachstumsfaktorenkontinuierlich über einen längeren Zeitraum freigesetzt. So entsteht ein anhaltender regenerativer Reiz im Gewebe.
Bei Haarausfall verschiedenster Ursachen können wir geschwächte Haarfollikel mit PRF stärken und die Durchblutung der Kopfhaut verbessern. Die Ursachen von Haarausfall: Meist spielen Kombinationen aus genetischer Veranlagung, hormonellen Schwankungen, Stress oder einer Minderdurchblutung der Kopfhaut eine Rolle.
Wirkungen auf die Haarwurzel
- Verlängerung der Anagenphase (Wachstumsphase)
- Verbesserung der Mikrozirkulation
- Unterstützung des Zellstoffwechsels
- Aktivierung von Vorläuferzellen im Bereich der Haarwurzel
- Reduktion von Haarausfall (Shedding)
- Stimulation ruhender Haarfollikel
- Unterstützung nach Haartransplantationen (Graft-Integration)
Wann eignet sich PRF?
- bei beginnendem androgenetischem Haarausfall
- bei diffusem Haarausfall
- bei Haarverlust durch Stress oder Infektionen
- bei hormonbedingtem dünnerem Haar
- nach Haartransplantationen zur Stabilisierung der Haarfollikel
PRF eignet sich nicht bei vollständig kahler Kopfhaut oder kahlen Bereichen ohne aktive Haarfollikel.
PRF und PRP: die Unterschiede
PRF und PRP sind Eigenbluttherapien, die wir passend zur Haut- und Haarsituation empfehlen.
PRP (Platelet-Rich Plasma) ist flüssiger, zieht schneller in die Kopfhaut ein und wirkt unmittelbar wie ein Booster: die Wachstumsfaktoren werden schlagartig freigesetzt. Die Folge: die Durchblutung wird verstärkt, die Haarwurzeln reaktiviert. PRP lässt sich großflächig verteilen, zum Beispiel kombiniert mit medizinischem Needling. Die allgemeine Erfolgsquote bei reduziertem Haarausfall liegt bei etwa 70 Prozent. Mehr zur PRP-Behandlung
PRF enthält gelartiges Fibrin, Zellbestandteile wie Stammzellen und Wachstumsfaktoren. Die Wirkung entwickelt sich langsamer und kontinuierlich (Depotwirkung). Die allgemeine Erfolgsquote für reduzierten Haarausfall liegt bei 80 Prozent, für verbesserte Dichte bei bis zu 100 Prozent.
Empfohlenes Behandlungsprotokoll:
Initialphase: 6 Sitzungen im Abstand von 4–6 Wochen
Erhaltungstherapie: 1–2 Behandlungen pro Jahr
Optional kombinierbar mit Microneedling oder Radiofrequenz
Der artethic®-Ansatz: Analyse und Kombinationen
Der Erfolg der PRF-Behandlung hängt von der Ursache und der Anzahl noch aktiver Haarfollikel ab. Die Voraussetzung einer erfolgreichen Behandlung ist die Analyse von Haarstruktur und Kopfhaut. Mögliche Behandlungskonzepte bei artethic® in Düsseldorf:
- PRP/PRF im Wechsel mit Polynukleotiden zur Stabilisierung des Kopfhautmilieus und zur Regeneration. Mehr zur Behandlung mit Polynukleotiden
- Ergänzung mit Exosomen zur Stärkung schwacher Haarwurzeln. Mehr zur Exosomen-Behandlung
- Kopfhaut-Vorbereitung mit Keravive (Hydrafacial) zur Reinigung, Porenöffnung und Verbesserung der Wirkstoffaufnahme – häufig im Wechsel mit PRP. Mehr zur Keravive-Behandlung
- Kombination mit Meso-Hairbooster zur Vitalisierung (beim zusätzlichen Einsatz von Nährstoff- und Feuchtigkeitsfaktoren)
Ergebnisse: Was ist realistisch?
PRF ist keine “Sofort-Haarwuchs“-Behandlung. Haare wachsen in Zyklen. Das heißt: Veränderungen zeigen sich nach einigen Wochen bis Monaten in Form von:
- weniger vermehrtem Ausfall
- kräftiger wirkendem Haar
- verbesserter Haarstruktur und Kopfhautqualität
Je früher wir mit der Therapie beginnen (bei noch aktiven Haarwurzeln), desto besser sind die Chancen, den Verlauf zu stabilisieren.
Häufige gestellte Fragen zur Haarausfall-Behandlung mit Exosomen
Unverträglichkeiten sind sehr selten, da PRF aus körpereigenem Material gewonnen wird. Nach der Behandlung sind vorübergehende Rötungen, Druckempfindlichkeit oder kleine Hämatome möglich.
Die Kosten hängen von den Kombinationsbausteinen (z. B. Polynukleotide, Exosomen, Keravive, Meso-Hairbooster), dem individuellen Verlauf und Auffrischungsintervallen ab.
PRF beeinflusst über die Freisetzung von Wachstumsfaktoren die Aktivität der Haarwurzel (Follikel). Die geschwächten Follikel werden länger in der Anagenphase (Wachstumsphase) gehalten, die Ruhephasen verlaufen kürzer. Die Wirkung hängt großteils davon ab, wie vital die Haarwurzeln noch sind.
PRF wirkt wie ein biologisches Depot, das Wachstumsfaktoren schrittweise freisetzt. Die Behandlung führt zu einer länger anhaltenden Stimulation des Gewebes. Diese verlängerte Freisetzung ist der wesentliche Unterschied zur klassischen PRP-Therapie.
PRF kann die Qualität und die Struktur der Haare verbessern. Sind noch Haarfollikel aktiv, kann das Haar infolge der verbesserten Versorgung kräftiger nachwachsen. Wenn Follikel noch aktiv sind, kann das Haar kräftiger nachwachsen.
PRF kann den Verlauf verlangsamen und Haarfollikel stabilisieren. Es stoppt aber nicht den natürlichen Alterungsprozess der Haarwurzeln. Bei einer erfolgreichen Behandlung empfehlen wir daher immer Auffrischungen in regelmäßigen Abständen.
Bei hormonell bedingtem Haarausfall kann PRF unterstützen und zu guten Ergebnissen führen, sofern noch aktive Follikel vorhanden sind. Es beeinflusst nicht die hormonelle Ursache. Hier ist ggf. eine ganzheitliche Betrachtung wichtig.
Die Haltbarkeit ist individuell unterschiedlich. Faktoren wie genetische Veranlagung, Stress, Stoffwechsel und Lebensstil spielen eine Rolle. Auffrischungsbehandlungen können die Wirkung stabilisieren. Eine realistische Einschätzung geben wir im Rahmen Ihrer Beratung bei artethic® Dr. Karl Schuhmann & Kollegen in Düsseldorf.