Kniegelenksdenervation

Kniegelenksschmerzen – die Kniegelenksdenervation nach Dellon als eine Behandlungsmöglichkeit bei Schmerzen im Knie

Chronische Schmerzen im Kniegelenk, z.B. durch Arthrose im Knie, sind sehr belastend und bleiben leider manchmal auch nach Ausschöpfung aller operativen und konservativen Behandlungsmöglichkeiten. Chronische Kniegelenksschmerzen sind mittlerweile allerdings eine Volkskrankheit. Sie schränken den Alltag der Betroffenen oft so dermaßen ein, dass der Patient jede Behandlungsoption in Anspruch nimmt, die sich bietet. Leider hilft manchmal weder eine konservative Behandlung noch eine Operation. Die Schmerzen sind immer noch da. Als letzte Möglichkeit bei chronischen Kniegelenksschmerzen blieb bis dato nur ein künstliches Kniegelenk. Doch selbst dieser große Eingriff bringt nicht sicher einer Schmerzfreiheit.

In der Klinik für Plastische/Ästhetische Chirurgie und Handchirurgie an den Augusta Kliniken Hattingen Bochum bieten Dr. Karl Schuhmann und sein Team nun ein innovatives Verfahren an, diesen Schmerzpatienten zu helfen, die sogenannte Kniegelenksdenervation.

Ihre Vorteile einer Kniegelenksdenervation bei Dr. Karl Schuhmann

  • Dr. Karl Schuhmann ist ausgewiesener Experte für den Eingriff der Knie-Denervation, die in Deutschland nur von einigen ausgewählten Ärzten durchgeführt wird
  • Dr. Schuhmann und sein Team haben schon weit über 1000 Kniegelenksdenervationen durchgeführt
  • Bereits seit 2005 führt das Team in den Augusta Kliniken Bochum Hattingen diesen Eingriff durch
  • Der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie besitzt eine über 22-jährige Erfahrung in seinem Fach

Knie-Denervation – Alternative zu einem künstlichen Kniegelenk

Seit einiger Zeit gibt es nun ein erfolgreiches Verfahren zum Ausschalten dieser oft unerträglichen Schmerzen. Prof. A. Lee Dellon entwickelte in seinem Institut für periphere Nervenchirurgie in Baltimore, USA, die innovative, und in Amerika sehr erfolgreiche Methode der Kniegelenksdenervation.

Es handelt sich um eine Operation, die Prof. Dellon schon 1992 erfand, die aber trotz der großen Erfolge in den USA in Deutschland nur wenige Chirurgen anbieten. Die Kniegelenksdenervation dient zur Schmerzausschaltung beziehungsweise Linderung. Das Verfahren wird nun schon seit Jahren sehr erfolgreich von Dr. Schuhmann und seinem Team eingesetzt und konnte schon vielen Patienten die unerträglichen Schmerzen nehmen. Bei diesem Eingriff werden kleine, schmerzleitende Nerven um das Kniegelenk herum aufgesucht und jeweils ein Stück davon entfernt, damit sie nicht mehr zusammenwachsen können.

Erhalten Sie hier detaillierte Information über den Eingriff der Knie-Denervation.

Die Methoden einer Knie-Gelenksdenervation

Die Knie-Denervation ist eine Nervenoperation außerhalb des Kniegelenks und keine Knieoperation. Es ist ein mikrochirurgischer Eingriff, bei dem eine optische Vergrößerung eingesetzt wird. Das stellt sicher, dass alle Nerven um das Knie, die die Muskeln steuern und die für die Hautsensibilität verantwortlich sind, geschont werden. Bei dem Eingriff werden nur die schmerzführenden Nervenfasern zum Kniegelenk durchtrennt, damit diese nicht wieder zusammenwachsen und so den Schmerz leiten können.

Wie ist der Ablauf einer Kniegelenksdenervation bei Dr. Karl Schuhmann in Hattingen?

Ob der Eingriff bei einem Patienten erfolgsversprechend ist, muss vorab durch eine sogenannte Testblockade der betroffenen Knienerven untersucht werden. Dabei werden nach Tasten der schmerzhaften Nervenaustrittspunkte diese mit einem örtlichen Betäubungsmittel umspritzt. Hierbei wird vorübergehend die Funktion des umspritzten Nervens aufgehoben, d.h. die Schmerzen sollten verschwinden. Im Rahmen von Spazierengehen und Treppensteigen kann der Patient feststellen, ob und in welchem Maße sich der Schmerz verringert. Verringert sich der Schmerz signifikant oder verschwindet ganz, dann ist die Durchführung einer Knie-Denervation sinnvoll. Zwei Tage vor der Untersuchung sollten keine Schmerzmittel mehr eingenommen werden, um die tatsächliche Wirkung der örtlichen Betäubung genau feststellen zu können. Auch sollte das schmerzende Knie nicht mir schmerzstillender Salbe (Voltaren, Diclofenac etc.) eingecremt werden, da auch das die Testung beeinflusst und so kein realistisches Ergebnis erzielt werden kann.

Nach zweimaliger erfolgreicher ambulanter Testung erhalten Sie einen Termin für den stationären Eingriff. Der Aufenthalt im Krankenhaus dauert für gewöhnlich 2 Nächte.  

Kniegelenksdenervation bei Arthrose im Knie, Beitrag NDR "Visite"

Häufig gestellte Fragen zur Kniegelenksdenervation

Wir wird der Eingriff der Kniegelenksdenervation durchgeführt?

Bei der Kniegelenksdenervation wird das Kniegelenk nicht geöffnet. Bei der Kniegelenksdenervation werden kleine, schmerzleitende Nerven, die sich um das Kniegelenk herum befinden, aufgesucht und durchtrennt. Durch diese gezielte Durchtrennung der Nervenfasern, die Schmerzsignale vom Knie an das Gehirn weiterleiten, wird der Schmerz nicht mehr gespürt.

Das Kniegelenk selbst wird bei dieser Methode nicht geöffnet, denn die Nerven werden in der Muskulatur bzw. im Fettgewebe außerhalb des Gelenks aufgesucht.

Für wen eignet sich der Eingriff der Kniegelenks-Denervation?

Der Eingriff der Kniegelenks-Denervation eignet sich für alle Patienten mit chronischen Knieschmerzen (z.B. Arthrose im Kniegelenk), bei denen andere Maßnahmen nicht genügend greifen oder nicht möglich sind. Die Kniegelenksdenervation (Nervenausschaltung) eignet sich auch für ältere Patienten, für die eine große Operation zu risikoreich wäre und bei denen bisherige orthopädische Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben. Auch wenn eine Kniegelenksarthrose diagnostiziert wurde, kann die Denervation eine Abhilfe bei Schmerzen im Knie schaffen. Dabei muss aber darauf hingewiesen werden, dass dieses Verfahren keine Heilung darstellt, wohl aber bei Knieschmerzen eine drastische Schmerzlinderung bedeutet.

Auch Patienten mit verbleibenden Schmerzen nach der Implantation eines künstlichen Kniegelenks oder junge Patienten, die noch kein künstliches Knie wünschen, kommen für die Behandlung der Kniegelenksdenervation nach Dellon in Frage.

Was muss ich vor einer Kniegelenksdenervation nach Dellon beachten?

Ob der Eingriff erfolgsversprechend ist, entscheidet eine sogenannte Testblockade, bei der die betroffenen Knienerven untersucht werden. Dabei werden nach Tasten der schmerzhaften Nervenaustrittspunkte diese mit einem örtlichen Betäubungsmittel umspritzt. Sie können dann für einen kurzen Zeitraum im Rahmen von Spaziergängen und Treppensteigen feststellen, ob und in welchem Maße sich die Schmerzen am Knie verringern. Ist das der Fall, so kann die Behandlung erfolgen. Nur wenn dieser Test von Patienten eindeutig als positiv beurteilt wird, empfehlen wir die Durchführung der Operation.

Zwei Tage vor der Untersuchung sollten keine Schmerzmittel eingenommen werden, um die tatsächliche Wirkung der örtlichen Betäubung genau feststellen zu können. Auch sollte das schmerzende Knie nicht mir schmerzstillender Salbe (Voltaren, Diclofenac etc.) eingecremt werden, da auch das die Testung beeinflusst und so kein wirkliches Ergebnis erzielt werden kann.

Außerdem dürfen 7 Tage vor dem Eingriff keine blutverdünnenden Medikamente eingenommen werden (besonders Marcumar). Hier sollte im Vorfeld mit dem Hausarzt geklärt werden, ob blutverdünnende Medikamente abgesetzt werden können und wann und ob gegebenenfalls ein Alternativmedikament verabreicht wird (z.B. Heparin).

Der Eingriff der Kniegelenksdenervation

Der risikoarme, minimal-invasive Eingriff dauert ca. 30-40 Minuten während eines kurzen, stationären Aufenthaltes in unserer Klinik. Das Verfahren der Kniegelenksdenervation nach Dellon ist kein Heilungsverfahren, es bewirkt jedoch eine drastische Schmerzlinderung. Wir haben diese Behandlung bereits an sehr vielen Patienten erfolgreich vorgenommen.

Der Eingriff wird vom Team Dr. Schuhmann in der Klinik für Plastische/Ästhetische Chirurgie und Handchirurgie am Evangelischen Krankenhaus in Hattingen routinemäßig durchgeführt und kann in Lokalanästhesie oder in Vollnarkose.

Lähmungen und Sensibilitätsstörungen, wie oftmals befürchtet, wird es keine geben. Im Gegenteil, die Beweglichkeit verbessert sich oftmals sogar, weil die Schmerzen vor der Behandlung keine richtige Bewegung des Knies zuließen. Auch die Sensibilität der Haut bleibt im Normalfall erhalten.

Was muss ich nach einer Kniegelenksdenervation beachten?

Die Veränderungen von Knochen, Knorpel oder Bändern, die zur Entstehung der Knieschmerzen geführt haben, können mit der Methode nicht geheilt werden. Die Schmerzen sind jedoch durch diesen Eingriff auf ein erträgliches Maß reduziert oder sie verschwinden ganz. Die Beweglichkeit des Knies bleibt erhalten, sie bessert sich oftmals sogar, denn die bewegungseinschränkenden Schmerzen sind ja ausgeschaltet. Das Knie kann auch in Zukunft gelegentlich anschwellen bzw. die im Röntgenbild nachweisbaren Veränderungen in Knochen, Knorpel oder Bändern können fortschreiten.

Wie hoch sind die Kosten einer Kniegelenks-Denervation?

Der Eingriff der Kniegelenks-Denervation wird von den Krankenkassen gezahlt, gilt also als kassenärztliche Leistung.

Kurze Zusammenfassung zur Kniegelenksdenervation nach Dellon in Hattingen und Bochum

  • Risiokoarmer mikrochirurgischer Eingriff bei Schmerzen im Kniegelenk
  • keine Ausfallzeiten
  • drastische Schmerzlinderung bei Knieschmerzen
  • Ausschaltung der bewegungseinschränkenden Schmerzen
  • Effiziente Hilfe bei Arthrose im Knie
  • Geeignet als Therapie für Knieschmerzen vor und nach der Implantation eines künstlichen Kniegelenks

Fragen zur Kniegelenksdenervation

Sie haben Fragen zum Thema der Kniegelenksdenervation oder möchten gerne einen Beratungstermin vereinbaren? Wenn Sie mit Hilfe der Kniegelenksdenervation Ihre Schmerzen am Knie los werden wollen, vereinbaren Sie noch heute einen Termin für ein Beratungsgespräch mit uns. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Klinik in Hattingen.

Dr. Schuhmann - Knieschmerzen Adé!
 

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